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Was ist eine SUCHT?

Was ist der Unterschied zwischen legaler und illegaler Sucht? Ab wann beginnt sie?

Als abhängig gilt man, sobald das Suchtmittel sich in den Mittelpunkt des Kranken stellt.

Die Fachstelle für Suchtvorbeugung

Am Mittwochnachmittag traf sich ein Teil unserer Seminargruppe an der Fachstelle für Suchtvorbeugung am Ehlentruper Weg. Dort nahm uns die Diplom-Pädagogin Saskia van Oosterum freundlich in Empfang. Vorher informierte sich eine Kleingruppe ein Woche lang über die Arbeit in der Stelle und setzte sich mit dem Kampf gegen Sucht im allgemeinen auseinander.

Die Fachstelle Sucht  in Bielefeld am Ehlentruper Weg.

Die Arbeit der Fachstelle richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche. Es geht wie der Name schon sagt um Suchtprävention. Deshalb hat die Fachstelle eine Fülle von Angeboten und Projekten um die Jugendlichen zu informieren und die Ursachen einer Sucht an der Wurzel zu packen.

Des Weiteren informierte uns die Pädagogin über die gesamte Arbeit der Suchtberatung in Bielefeld. Sie stellte uns verschiedene Einrichtungen der Organisation in denen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden um das Leben der Betroffenen zu verbessern, wobei es um Kontaktaufnahme, Schutz innerhalb der Sucht und letztendlich um Beratung auf dem Weg aus der Sucht geht.

 

Die Hellweg-Klinik Bielefeld

Eine zweite Kleingruppe hat sich umfangreich mit der Hellweg-Klinik Bielefeld vom ev. Johanneswerk beschäftigt. Außerdem haben wir diese besucht und dort mit dem Sozialarbeiter Franz Gauls gesprochen.

Die Hellweg-Klinik für Suchtbehandlung in Bielefeld

Das Angebot der Klinik und der Fachstelle richtet sich an Suchterkrankte -  dabei behandeln sie nur Personen, die von legalen Drogen (z.B. Glücksspiel, Alkohol,  pathologische (pth.) Internetabhängigkeit etc.) abhängig sind. Alkohol, Glückspiel und pth. Internetabhängigkeit  sind eher „männertypische“ und Medikamentenmissbrauch eher „frauentypische“ Süchte. Die Klienten werden in Bielefeld vorwiegend ambulant betreut, wobei es auch stationäre Betreuungsangebote gibt. Die Betreuungszeit im ambulanten Dienst beträgt ca. ½ - 1 ½ Jahre und im stationären Bereich 8 – 12 Wochen.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Aufnahme in das Therapieangebot ist die freiwillige Bereitschaft zur Abstinenz. Ein Therapieangebot besteht aus mindestens einer Einzeltherapie und einer Gruppentherapie pro Woche. Angehörigentherapien sind auf Wunsch auch möglich. Die Therapien werden individuell nach Lebensgeschichte, Schwächen und Stärken der Klienten ausgerichtet.

Die Endziele einer Therapie sind die Wiederherstellung der Erwerbstätigkeit und die Abstinenzerhaltung.