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Alina

Viele Erfahrungen und Eindrücke in  einem Jahr? - Betheljahr!

„Du verschwendest ein ganzes Jahr, mach doch lieber gleich eine Ausbildung oder Abitur“ – Das musste ich mir oft genug anhören, ich stand grade vor der Entscheidung – Abitur oder Ausbildung? Ich habe mich ziemlich schnell entschieden: ICH MACH DAS BETHELJAHR!

Name: Alina

Alter: 18

Praxisbereich: Dasein für Senioren - Lebensfreude bewahren

Einsatzstelle: Seniorenzentrum Breipohls Hof

Zeitraum: Aug. 2017 - Aug. 2018

Vor einem Jahr habe ich erfolgreich meinen Realschulabschluss absolviert. Jetzt blieb nur noch eine Frage offen: Was mache ich jetzt? Viele haben sich für das Abitur entschieden, einige für eine Ausbildung. Mein größter Wunsch war es mal Operationstechnische Assistentin (OTA) zu werden. Kurz darauf bewarb ich mich für diese Stelle. Nach einer kurzen Wartezeit bekam ich schon die Absagen; der Hauptgrund der Absagen war mein Alter: ich sei zu jung mit meinen 16 Jahren für diese Ausbildung.

Ich entschloss mich das Jahr zu überbrücken. Die Lösung war das Betheljahr! Ich bewarb mich, und bekam die Zusage mein Betheljahr im Seniorenzentrum Breipohls Hof zu vollbringen.

Ehrlich gesagt, war Altenhilfe nicht grade mein größter Wunsch, aber ich nahm es an, und lies alles auf mich einwirken, was dann im Nachhinein einen Sinneswandel bei mir ausgelöst hat.

Wie abgesprochen, kam ich, allerdings viel zu früh, zur Einsatzstelle und begrüßte meine neuen Kolleginnen und Kollegen. Die erste Zeit fühlte ich mich unwohl, da ich es nicht gewohnt war, plötzlich die Rolle der „Neuen“ anzunehmen. Trotz dessen ließ ich mich auf alles ein, ich muss mich ja an das Umfeld und die neuen Anforderungen gewöhnen. Schnell fand ich mich dort ein und genoss die Zeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, die sich für mich interessierten. Die Kolleginnen und Kollegen haben mich super in alles mit eingebunden und mir ganz schnell dieses Gefühl, die „Neue“ zu sein, genommen. Mir wurde ausführlich die Pflege erklärt und gezeigt.

Irgendwann kam der Zeitpunkt, und ich sollte die beigebrachten Aufgaben selbständig umsetzen und Bewohnerinnen und Bewohnern beim Waschen und Anziehen helfen. Es verging nicht viel Zeit, und die Kolleginnen haben mir vieles anvertraut und ich durfte selbstständig pflegerische Aufgaben übernehmen. Ich baute wundervolle Beziehungen zu unseren Bewohnerinnen und Bewohnern auf. Mit ihnen habe ich gebastelt, gesungen, gespielt und Feste gefeiert, wie beispielsweise das Sommerfest. So langsam fand mein Arbeitsalltag Struktur und ich half gerne dort, wo meine Hilfe benötigt wurde. Im Nachhinein wirkt es auf mich, als ging alles automatisch. Ich verlor nicht die Freude an der Arbeit, denn in diesem Bereich sah ich das Ergebnis meines Freiwilligendienstes sofort: glückliche Bewohnerinnen und Bewohner!

Es machte mir unglaublich viel Spaß, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, Menschen, die hilfsbedürftig sind, zu pflegen. Mir wurde schnell bewusst, dass ich in diesen Bereich gehöre. Im Laufe dieses Jahres habe ich persönlich viel dazu gelernt: ich wurde selbstbewusster, habe gelernt wie gute Teamarbeit aussieht und konnte mich mental stärken. Ich war oft dabei, wenn Menschen im Sterben lagen. Diese Erfahrungen am Lebensende stärken mich und geben mir Kraft. Natürlich ist es herausfordernd und anstrengend, aber ich lernte damit umzugehen und angemessen zu handeln.

Ich bereue es nicht, das Betheljahr gemacht zu haben. Es war die schönste Erfahrung, die ich zwischen Schule und Ausbildung machen konnte! Diese Erfahrung hat mir bei der Berufswahl geholfen. Darüber hinaus konnte ich im Betheljahr auch gezielt nochmal zwei Wochen im Krankenhaus im OP ein „Schnupperpraktikum“ machen. Nun weiß ich, dass ich auch hier mit meinem Ausbildungswunsch richtigliege.

  • Ich kann es nur jeder und jedem ans Herz legen diese Erfahrung Betheljahr auch zu wagen! Es lohnt sich!


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