DeutschEnglish
Zur Startseite

< vorheriger Erfahrungsbericht <> nächster Erfahrungsbericht >

Wer?
Wie?
Was?

Über 27? International Neo
Alumni

Erfahre mehr über den Praxisbereich: Menschen mit Behinderungen begleiten ...

Schau Dir die FAQs an
Melde Dich bei uns
Suche im Glossar



 Hier geht's direkt zur Bewerbung
 


Janine

Neue Menschen kennenlernen, erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt sammeln, sich selbst entdecken, Freizeitaktivitäten planen, Spaß haben und gleichzeitig etwas Gutes tun!

Durch mein Betheljahr darf ich mit Menschen zusammenarbeiten, zu denen ich so gar keinen Bezug gefunden hätte.

Name: Janine

Alter: 19

PraxisbereichMenschen mit Behinderung begleiten
               - Alltag schenken

Einsatzstelle: Wohngruppe Gabelsbergerstraße – Haus Birke

Zeitraum: Aug. 2017 - Juli 2018

Ich habe mich Anfang der 12. Klasse für mein Betheljahr beworben. Zu der Zeit wollte ich anschließend ein Psychologie-Studium machen und die Arbeit mit Menschen mit Behinderung als praktische Erfahrung dafür nutzen. Und trotzdem es dazu letztendlich nicht gekommen ist, war es die perfekte Entscheidung für mich, nach dem Abitur ein Soziales Jahr zu machen. Ich habe mich via Internet darüber informiert, wo man überall ein FSJ machen kann, mich dann aber schnell für das Betheljahr entschieden. Es gab eine sehr große Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten, es war top organisiert und, seien wir mal ehrlich, die Bezahlung ist für ein FSJ wirklich super.

Am Tag meines Vorstellungsgespräches habe ich dann unter Berücksichtigung meiner eigenen Wünsche eine Einsatzstelle angeboten bekommen. Zu dem Zeitpunkt konnte ich mir noch nicht so viel darunter vorstellen, aber nach meinen zwei Hospitationsterminen wusste ich, dass ich die richtige Wohngruppe gefunden hatte und nach mittlerweile 10 Monaten dort, habe ich meine Meinung nicht geändert.

Wir betreuen in zwei Häusern insgesamt ca. 20 Menschen, die zwischen 20 und 40 Jahre alt sind und eine geistige Behinderung oder Lernbehinderung haben. Einige von ihnen haben außerdem noch eine Epilepsie. Unser Büro befindet sich in einem der beiden Häuser, das andere ist nur 1 km entfernt und mit unserem Dienstwagen schnell erreichbar.

Für die Menschen ist die Wohngruppe ihr zu Hause, weshalb die Beziehung und die Atmosphäre oft sehr familiär und gelassen sind. Es gibt einige Routinearbeiten, die auch hauswirtschaftliche Aufgaben, wie Zimmer aufräumen und Wäsche waschen beinhalten. Da es aber das Ziel ist, den Menschen ein Stück Selbstständigkeit zu geben, macht man vieles mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen, wodurch auch diese Arbeit interessant wird. Ich habe keine pflegerischen Tätigkeiten; unsere Aufgabe besteht in diesem Fall eher darin, sie zur Hygiene zu motivieren.

Wir unternehmen viele schöne Sachen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, helfen ihnen diese zu organisieren oder motivieren sie zur Teilnahme. Wir kochen oft zusammen, gehen einkaufen oder mal ins Kino. Gerade am Wochenende kann man schöne Ausflüge unternehmen oder in den Park nebenan gehen und Fußball spielen. Es ist auch genug Zeit dazu, sich einfach mal in die Küche zu setzten und gemeinsam Kaffee zu trinken und zu quatschen.

Ich arbeite jedes zweite Wochenende, habe dafür aber immer montags frei. Das war am Anfang eine kleine Umstellung, ist aber inzwischen ganz normal. Oft habe ich Spätdienste die mittags anfangen und bis 20:30 Uhr gehen können, aber da die meisten unserer Bewohnerinnen und Bewohner um 08:00 Uhr zur Arbeit gehen, ist nachmittags einfach mehr zu tun. Mein Frühdienst startet um 06:30 Uhr, aber auch die Umgewöhnung hat nur kurz gedauert. Auch das Arbeiten an einigen Feiertagen gehört dazu,  zum Beispiel sind wir am Ostersonntag zum Osterfeuer gegangen und haben uns dort einen schönen Abend gemacht.

Prinzipiell unterstützen wir die Menschen bei allen Lebenslagen, die sie alleine nicht bewerkstelligen können, seien es Arztbesuche, die Zimmerpflege, Einkäufe, Konzertbesuche, Ausflüge oder Shopping Trips. Mal mit mehreren, mal mit einem alleine. Alles ist möglich und vieles kann man selbst organisieren und in die Wege leiten. Der Kreativität sind also kaum Grenzen gesetzt.

Am Anfang war ich ziemlich unsicher, weil ich überhaupt nicht wusste, wie ich mit den Menschen reden soll oder wie ich mich verhalten kann. Aber mit der Zeit lernt man jeden Individuell kennen und kann sich dementsprechend verhalten, außerdem bekommt man viel Unterstützung von den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

  • Ich würde das Betheljahr jederzeit allen Interessierten weiterempfehlen, um eigene schöne und lehrreiche Erfahrungen und Erinnerungen zu sammeln.


Bist Du bereit für's Betheljahr? - Mach doch mal den Selbsttest!Bist Du bereit für's Betheljahr?

Mach doch mal den Selbsttest!

 

 

Powered by Bethel

Hinweise zum Datenschutz
Besuch uns auf Instagram   Besuch uns auf Facebook   Folge uns auf Twitter   Unsere Videos auf YouTube   Unsere Stellenbörse auf ein-jahr-freiwillig.de

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Weitere Informationen.

OK

 

Gefördert vom

» www.ev-freiwilligendienste.de

Geprüft von   » www.quifd.de