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Stephanie

Man übernimmt plötzlich eine ganz andere Verantwortung. Es stehen neue Herausforderungen vor einem, man lernt dazu und wächst daran.

Die Kinder bereiten einem jeden Tag aufs neue Freude und geben einem viel zurück. Es ist schön zu wissen, dass man ihnen auch ein bisschen etwas mitgeben konnte für ihren weiteren Weg.

Name: Stephanie

Alter: 18

Praxisbereich: Kinder- und Jugendliche - Wege ins Leben finden

Einsatzstelle: Tagesgruppe Senne

Zeitraum: Sept. 2017- Aug. 2018

Das letzte Jahr vor dem Abi stand an, und ich hatte immernoch keine Vorstellung, was ich danach machen wollte. Studieren? Eine Ausbildung? Oder doch ein duales Studium? Auf jeden Fall müsste ich mich bald entscheiden, wie meine Zukunft aussehen soll. Alles was ich wusste war, dass ich später mal etwas mit Kindern machen möchte.

Mir war dann relativ schnell klar, dass ich diese Entscheidung noch nicht treffen konnte, und ich bin durch Bekannte auf das Betheljahr gekommen. Dies könnte eine super Möglichkeit für mich sein, für ein Jahr in den Bereich reinzuschnuppern und zu gucken, ob die Arbeit mit Kindern wirklich etwas für mich ist oder ich mich doch lieber schnell wieder umentscheide.

So kommt es, dass ich nun in der Tagesgruppe Senne arbeite. Die Tagesgruppe ist eine Einrichtung für 7 Kinder und Jugendliche im Alter von 7-11 Jahren. Hier werden Kinder, die sowohl in ihrer Familie als auch in der Schule häufig in konfliktreiche Situationen geraten und diese nicht eigenständig bewältigen können, nach der Schule den Nachmittag über betreut und es wird versucht, die Kinder bei der Bewältigung dieser Schwierigkeiten in allen Bereichen zu unterstützen und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Dies tun wir zum einen, indem wir den Kindern eine feste Tagesstruktur bieten, bestehend aus gemeinsamen Mahlzeiten, festen Lernzeiten und gemeinsamen, variierenden Freizeitangeboten, und zum anderen mit Hilfe von regelmäßigen Elterngesprächen und der Zusammenarbeit mit der Schule.

Meine Arbeit beginnt um 10:00 Uhr. An meinem ersten Tag überraschte mich zunächst das positive Arbeitsklima und ich wurde sofort mit ins Team aufgenommen.

Als Erstes besprechen wir, in der Regel, gemeinsam im Team den restlichen Tagesablauf. Was steht an? Was muss erledigt werden? Wer muss wann abgeholt werden? Anschließend ist meistens noch ein bisschen Zeit, bis das erste Kind abgeholt werden muss. In dieser (noch ruhigen) Zeit beschäftige ich mich mit den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, die anfallen. Dazu zählen Gartenarbeiten, Dinge die im Haus erledigt werden müssen, Einkaufen und auch die Bulli-Pflege.

Dann ist es aber auch schon schnell vorbei mit der Ruhe, denn da die meisten Kinder noch auf Grundschulen gehen, haben alle relativ zeitig Schluss.

Ich fahre also meine Runde durch Senne und Umgebung und sammele alle Kinder ein. Anschließend essen wir gemeinsam zu Mittag und nach dem Aufräumen der Küche beginnt die Hausaufgabenzeit, in der wir die Kinder soweit, wie nötig, unterstützen. Sind diese erledigt, beginnt das "Nachmittagsprogramm". Je nach Wetter gehen wir zusammen in den Garten (der meistens fürs Fußballspielen genutzt wird), spielen drinnen Spiele, Lego, Kicker und basteln auch mal etwas zusammen. Gelegentlich fahren wir (wenn es zeitlich geht) auch schwimmen, auf einen näher gelegenen Spielplatz, oder im Winter Eislaufen. Diese Ausflüge zählen immer zu den Highlights für die Kleinen. Ab 17 Uhr fange ich dann an, die Kinder nach Hause zu bringen, womit ich dann in der Regel so gegen 18 Uhr fertig bin, das Haus abschließen und selber nach Hause fahren kann.

Es wurde mir von Anfang an viel Verantwortung übertragen. Zum einen durch die selbstständigen Bulli-Fahrten und zum anderen durch die immer wieder alltäglich auftretenden Konflikte und Auseinandersetzungen mit den Kindern, die mich vor neue Herausforderungen stellten. Durch diese Situationen stärkte sich nach und nach mein Selbstbewusstsein und meine Handlungssicherheit. Mit der Hilfe meiner Kolleginnen und der Erfahrungen, die ich jeden Tag gemacht habe, habe ich schnell, viel dazu gelernt, sowohl im Umgang mit den Kindern, als auch für mich selber, sodass ich eine Menge aus diesem einen Jahr mitnehmen kann.

  • Ich habe schnell eine Beziehung zu den Kindern aufgebaut und kann nur sagen, dass ich dankbar dafür bin, diese Kinder ein Stückchen auf ihrem Weg begleitet haben zu dürfen, und es ein schönes Gefühl ist zu wissen, dass man ihnen ein bisschen was mitgeben konnte.


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